Kontaktdaten

Mörikeschule Köngen
Kiesweg 44
73257 Köngen

Sekretariat

Frau Bail
Zimmer 307
Tel.: 07024 98363-0
Fax.: 07024 98363-20

Öffnungszeiten

Mo bis Fr: 08:15 - 11:30 Uhr

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Willkommen auf der Internetseite der Mörikeschule Köngen.

Die Mörikeschule in Köngen ist seit 1971 eine reine Grundschule und die einzige Schule für die Klassen 1 bis 4 in Köngen. Insgesamt besuchen etwa 350 Grundschüler die Mörikeschule, die von ca. 27 Lehrkräften unterrichtet werden.

Aus unserem Schulleben

Unser Nachhaltigkeitsprojekt

Als das Thema, welches uns in diesem Schuljahr begleiten sollte, feststand, machten wir uns an die Planung: Zuerst wurden die Eltern im Sommerbrief über unser geplantes Vorhaben informiert. Auch auf dem Elternabend für die neuen Erstklässler wurde darüber gesprochen.
 
Im September schon beschäftigte uns der Gedanke, dass es gesünder und umweltschonender sei, zu Fuß zur Schule zu kommen. In einer „Zu-Fuß-zur-Schule“-Woche beschäftigten sich alle Klassen auf unterschiedlicher Weise mit dem Thema. Es wurden Fußabdrücke vor die Schule gemalt, Füße gefilzt, Fußstempel gesammelt, Plakate gestaltet, „Strafzettel“ entworfen und verteilt.
 
Die eigentliche „Kick-off- Veranstaltung“ fand am 7. Oktober in der Eintrachthalle statt. Alle Klassen und ihre LehrerInnen versammelten sich dort zur zweiten Stunde, um gemeinsam auf die Müllproblematik anhand eindrücklicher Bilder und Erklärungen in einem Film aufmerksam gemacht zu werden. Mit einem gemeinsamen Lied starteten nun alle Klassen, ausgerüstet mit Eimern und Müllsäcken, zu einer Müllsammelaktion in ganz Köngen. Die 1. und 2. Klassen bewegten sich rund um die Schule, in der Fußgängerzone und am Schulberg. Die 3. und 4. Klassen säuberten Köngen bis zur Fuchsgrube, im Römerpark, bis zum Kö8, rund um den McDonalds und Richtung Aldi. Es wurden jede Menge gefüllte Müllsäcke auf den Pausenhof getragen, um dort eine gemeinsame Begutachtung zu unternehmen.
 
Die Aufgabe für die Klassen bestand nun darin, möglichst wenig Plastikmüll zu verursachen. Wir nannten es „Plastik-Fasten“. Nach 2 Wochen war eine erneute Versammlung auf dem Schulhof, bei der die gelben Säcke verglichen wurden. Die beste Klasse, sprich die Klasse, die am wenigsten Plastikmüll in ihrem Mülleimer hatte, bekam einen Wanderpokal. Wenn das nächste Mal geprüft wird, wer wenig Müll verursacht hat, wird der Pokal einfach weitergegeben. So bleibt es ein Anreiz für lange Zeit, hoffentlich für immer.
 
Auch das Weihnachtsbasteln am letzten Freitag im November stand unter dem Gedanken der Nachhaltigkeit: wir bastelten Dinge aus Recycling- Materialien oder sogar aus Müll. Als Material kamen Klopapierrollen oder auch Tetra-Pack-Tüten in Einsatz. Der Fantasie waren hier keine Grenzen gesetzt.


Woher kommen Milch, Käse und Joghurt?
 
Unter diesem Motto fand in unseren ersten Klassen Mitte November ein „Milchprojekt“ statt. Zunächst erfuhren wir von der Fachfrau für Milchwirtschaft viel Wissenswertes rund um die Kuh und die Milch. Dabei lernten wir auch den Weg der Milch kennen: Vom Melkstand über die Verarbeitung der Milch in einer Molkerei bis zum fertigen Milchprodukt im Kühlregal.
Danach wurden die Kinder selbst aktiv. Jedes Kind konnte an einem großen Gummieuter das Melken von Hand üben. Die Kinder merkten rasch, wie anstrengend dies ist. Mit großer Ausdauer schüttelten die Kinder anschließend Sahne in kleinen Schraubgläsern zu Butter und Buttermilch.
Abgerundet wurde unser Projekt mit einem gesunden Frühstück bestehend aus frischem Vollkornbrot, selbstgemachter Butter, Buttermilch, Käse, Gemüse und einem Glas Milch.


Olympischer Zehnkampf
 
Am 23.10.2019 nahm eine ausgewählte Mannschaft der Mörikeschule Köngen am Olympischen Zehnkampf der Grundschulen in Frickenhausen teil. Dabei erreichte unsere Mannschaft den 15. Platz von 47 Schulen. Gratulation! Vielen Dank für die Teilnehmerinnen, den Begleitpersonen und Frau Söllner als begleitende Lehrerin.



Unser Streuobstwiesenprojekt
 
Von den Streuobstwiesenpädagoginnen begleitet, erkunden wir die Streuobstwiese aus unterschiedlichen Aspekten, um die Bedeutung ihrer ins Bewusstsein zu bringen.
Die dritten Klassen unserer Schule starten jährlich im Herbst das Streuobstwiesenprojekt. Es beginnt damit, dass wir auf der Gemeindewiese unterhalb des Römerparkes einen Klassenbaum unter fachlicher Anleitung selbst pflanzen. Ausgerüstet mit Schaufeln und Eimer ziehen wir von der Schule aus los, um einen Beitrag zum Kulturgut Streuobstwiese zu leisten. Dort angekommen, pflanzen wir unter Regie unserer Streuobstwiesen-pädagogin selbst unseren Klassenbaum, wobei alte Apfel- oder Birnensorten ausgewählt werden, die den klimatischen Veränderungen trotzen sollen.
Im zeitigen Frühjahr besuchen wir die Wiese, um unsere gepflanzten Klassenbäume zu besuchen. Dort lernen wir dann, was eine Streuobstwiese überhaupt ist und welche Aufgaben sie erfüllt.
Im Sommer ziehen wir mit Becherlupen und Bestimmungsbüchern ausgestattet auf Entdeckertour, um die vielfältigen Tier- und Pflanzenarten, die auf einer Streuobstwiese leben, zu beobachten, zu bestimmen und kennenzulernen. Nebenbei wird vermittelt, wie ökologisch wertvoll Streuobstwiesen sind.
Im Herbst dann, wenn aus den Drittklässlern Viertklässler geworden sind, starten wir auf die Wiese, um Äpfel aufzusammeln. Da stellen sich dann Fragen wie: Darf ich den Apfel essen? Darf ich den Apfel, obwohl der Dellen hat, nehmen? Die Eimer sind schnell mit Äpfeln und auch Birnen gefüllt und werden in der Schule zu leckerem Apfelsaft gepresst. Vor dem Pressen müssen wir selbst Hand anlegen: waschen, in Stücke schneiden, zerkleinern in der Obstmühle und schließlich in der selbst zusammengesetzten Mostpresse zu leckerem Streuobstwiesenapfelsaft pressen. So schmeckt also frischer Apfelsaft!

Hoffnungsbären
 
Auch wir, die 4. Klässler der Mörikeschule Köngen, gestalteten die Hoffnungs-Teddybären persönlich um, damit wir sie an kranke, hilfsbedürftige Menschen weitergeben konnten. Einerseits sollen die Bären Hoffnung und Zuversicht den beschenkten Menschen überbringen und andererseits Mitgefühl zeigen und Trost spenden. Es entstanden viele unterschiedliche Hoffnungsbären: mit Schleifen, getupften und geblümten Kleidchen, Haarbändern, sogar Schühchen, goldenen Kronen, bunten Halstüchern, kuscheligen Mützen, Täschchen und vielem mehr. So machten sich viele kleine Hoffnungsbären auf den Weg, um Menschen eine Freude zu schenken und ihnen mitzuteilen, dass jemand an sie denkt.